Die Wundheilung

Die primäre Funktion der Haut ist es, als schützende Barriere gegen Umwelteinflüsse zu wirken.
Wunden heilen meist von selber ab. Erst wenn der natürliche Ablauf z.B. durch eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gestört ist, kommt es zu einer Verzögerung der Wundheilung , die ein Eingreifen notwendig macht. Schlecht heilende oder chronische Wunden sind oft ein großes therapeutisches Problem.
Lange Zeit war das Austrocknen der Wunde oberstes Ziel der Wundversorgung. Erst seit rund 40 Jahren ist das Prinzip der „feuchten Wundheilung“ bekannt und führte zur Entwicklung moderne Wundversorgungssysteme, welche eine phasengerechte Wundheilung ermöglichten.

Die Wundheilung verläuft in 3 Phasen:

Einer Reinigungsphase (1) gefolgt von einer Granulationsphase (2) welche schließlich in einer Epithelisierungsphase (3) ihren Abschluß findet.

Reinigungsphase

Granulationsphase

Epithelisierungsphase

Am Beginn der Behandlung steht immer die Wundreinigung – das Beseitigen von Nekrosen, Belägen und überschüssigem Wundsekret, um eine Besiedelung mit Keimen zu verhindern und die Neubildung von Gewebe zu ermöglichen.

Je nach Wundstadium verwendet die moderne Medizin Hydrokolloidverbände, Schaumverbände, Hydrogelverbände, Hydropolymerverbände oder Silber-hältige Verbände.

Honig zählt zu den Positivbeispielen der alternativen Therapien und wurde bereits vor Jahrtausenden zur Wundbehandlung verwendet. Die Erfahrungen der traditionellen Medizin wurden durch zahlreiche klinische Studien bestätigt. Die Ergebnisse aus 19 Studien mit insgesamt rund 2.500 Patienten wurden einer Metaanalyse unterzogen und kürzlich publiziert. Es zeigte sich, dass z.B. akute Brandwunden mit medizinischen Honig- Produkten rascher heilten als mit anderen herkömmlichen Wundauflagen.

Hydrogele auf Honigbasis erfüllen die Erfordernisse der feuchten Wundheilung:
Sie vereinen traditionelles Wissen über die Heilwirkung von Honig mit modernster Technologie. Steriler medizinischer Honig in Form eines Hydrogels bewirkt einerseits eine effektive Reinigung des Wundbettes, wirkt antibakteriell und verhindert so Wundinfektionen und fördert außerdem die Wundheilung. Zum Einsatz entsprechender Honigprodukte in der Human- und Veterinärmedizin liegen zahlreiche Publikationen vor. Mit der L-Mesitran Produktpalette steht diese Therapie nun auch in Österreich zur Verfügung.

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